Nächster Nationalpark – Manuel Antonio

Ich habe eine Unterkunft im nahe gelegenen Quepos gewählt. Mal wieder ein wenig Kleinstadtfeeling tut mir ganz gut. Auch wenn hier die Armut an manchen Ecken deutlich sichtbar wird. Mein kleines Apartment mit Küche ist in einer Seitenstraße ruhig gelegen, es passt für meine Bedürfnisse.

Einen Tag einleben und das Städtchen mit dem Hafen für Gutbetuchte erkunden und dann geht es mit Guide in den Nationalpark. Mein Guide Manuel ist ein Guter, er sieht die feinen Unterschiede und entdeckt die kleineren und größeren Schätzchen auf dem Weg. Zusätzlich ist er mit einem besonderen Teleskop (Swarovski, kenn ich sonst nur von diesen Glastierchen) ausgerüstet, das einen wirklich guten Blick auch auf größere Entfernungen ermöglicht. Und kleinere Tiere sind im Detail zu sehen. Besonderes Highlight im Nationalpark sind die in reichlicher Zahl vorhandenen Faultiere, zwei – und dreizehige. Großartig!

Deshalb buche ich bei ihm auch gleich eine Nachttour am nächsten Tag. Aber da regnet es schon den ganzen Nachmittag und Manuel fragt, ob er die Tour verschieben kann, da der Weg rutschig und die Tiere schlecht zu sehen sein würden. Klar, ich hab noch einen Puffer, bevor es weiter geht. Also am darauffolgenden Abend. Wir unternehmen den Nachtspaziergang zu dritt plus Guide, eine kleine Gruppe, was ich wirklich nur empfehlen kann. Und wieder mit dem besonderen Teleskop ausgestattet. Was sehen wir? Verschiedene Frösche, zwei Schlangen, davon eine lebensgefährliche, Spinnen, ein Faultier, das gerade vom Boden auf den Baum klettert und zwar mit einer ganz beachtlichen Geschwindigkeit und verschiedene Vögel im Halbschlaf.

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